Wie kam es dazu? |
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Die Mutter eines Schülers beteiligt sich schon seit vielen Jahren an der Organisation von Hilfstransporten nach Weißrussland und betreut auch Kinder aus dem Gebiet um Tschernobyl bei ihrem Aufenthalt in der Pfalz.
"Hilfsbereitschaft, Mitverantwortung, Toleranz" - diese Werte nehmen an
unserer Schule einen großen Stellenwert ein.
Um unseren Grundschulkindern einen persönlichen Bezug zu ermöglichen, bat
ich Frau Brechtel, uns eine kleine Schule in Weißrussland zu vermitteln, die wir
ganz gezielt unterstützen können.
Die Kinder wurden informiert und auch die Eltern.
Die Resonanz war überwältigend! In kürzester Zeit stapelten sich die Kisten und
Kasten mit Lebensmitteln und Kleidern.
Im Oktober 2003 schrieb uns die Deutschlehrerin der Schule.
Die Schule befindet sich in einem Ort namens Beljow und liegt im Süden
Weißrusslands im Gomel-Gebiet. In die Schule gehen ca. 200 Schüler von der
1. bis zur 11. Klasse. Sie schrieb sehr bewegend über die Freude, die unsere
Hilfsbereitschaft ausgelöste hatte.
Sie beschrieb aber auch die Schwierigkeiten : ".............Die Kinder haben solches Fach wie Informatik, aber haben kein Computer gesehen. Wir müssen z.B. selbst die Schule renovieren, das Geld verdienen wir mit den Kindern (Altmetall, Altpapier, Arbeit auf dem Feld bei der Kartoffelernte) Selbst in der Schule fehlen oft viele nötigen Sachen oder sie sind zu alt....."
In unseren Klassen wurden eifrig Karten geschrieben und Bastelarbeiten angefertigt, die wir dann vor Weihnachten losgeschickt haben. Ab Februar kamen dann immer wieder Briefumschläge mit Briefen, Karten und Fotos aus der russischen Schule und unsere Kinder schrieben begeistert zurück.
Vor den Osterferien haben wir nun wieder eine Sammelaktion gestartet für einen Konvoi, der sich jetzt im April auf den Weg macht.
Wir hoffen alle, dass wir den Menschen damit das Leben etwas erleichtern können und freuen uns mit den Kindern und Lehrern aus unserer Partnerschule in Beljow!
P.S. Wer sich noch weiter informieren möchte über die Hilfsprojekte für Weißrussland, wende sich bitte an Frau Theresia Brechtel, Tel. 06333/ 5454